Fritz Karl ist jeden Dienstag in der schrägen TV-Serie „Falk“ im Fernsehen zu sehen – und gerade zum siebten Mal (!!!) Vater geworden

 

„Jetzt ist unsere Familienplanung abgeschlossen!“

 

Nicht nur beruflich ist es derzeit besonders turbulent für Fritz Karl, auch zu Hause, in Österreich, bringt die Geburt von Töchterchen Hedda vor einigen Wochen mächtig Unruhe ins Haus. Fritz Karl und seine Lebenspartnerin, die Schauspielkollegin Elena Uhlig, haben zum vierten Mal mit gemeinsamen Nachwuchs ihre Familie erweitert, Fritz hat auch noch drei Kinder. Da gibt es einiges zu erzählen…

 

 

Ihr TV-Anwalt „Falk“ hat seine Ärztin, seine Westen, seine bunten Herrensocken und seine Schildkröte –  was für einen Spleen haben Sie privat?

„Oh, Ich weiß gar nicht, ob ich einen Spleen habe. Ich lege auf gute Kleidung Wert. Ich schätze gutes Essen und guten Wein. Mittlerweile bin ich auch in einem Alter, in dem ich mich schwer damit tue, zerrissene Jeans zu tragen, außer wenn ich in den Wald gehe. Ich verstehe keinen Spaß, wenn es ums Fischen geht, ich bin immer sehr ernst, wenn ich zum Fliegenfischen gehe. Genauso ist es, wenn es ums Kochen geht. Da sind Falk und ich sehr verwandt.“

 

Erzählen Sie!

„Beim Kochen verstehe ich keinen Spaß und da wird lange gekocht und gut vorbereitet – das kann auch mal einen ganzen Tag dauern. Ich nehme das Kochen sehr genau, ich versuche mich nicht an herkömmlich leichten Rezepten, sondern ich kreiere beim Kochen schöne Dinge. Es gibt Sachen, an denen koche ich zwei Tage – das passiert allerdings sehr zum Leidwesen meiner Familie.“

 

Aber die freut sich dann hinterher umso mehr, wenn es ans Essen geht, oder?

„Naja, hinterher habe ich dann meistens mindestens eine Woche Kochverbot. Ich  glaube, ich bereite derartige Spezialitäten zu, die kann gar niemand essen, geschweige denn genießen.“

 

Seit kurzem ist Töchterchen Hedda zu Ihrer Familie dazu gekommen – Ihr siebtes Kind! Wie ist der Ist-Zustand?

„Ich kann nur sagen, wir leben nun zu siebt in unserer Familie und damit ist das Werk vollendet! Hedda ist der krönende Abschluss. Alle freuen sich, alle sind glücklich und die Kleinste ist pumperlgesund – und Frau Uhlig und ich sind uns einig, jetzt ist unsere Familienplanung abgeschlossen.“

 

 

 

Sicher sind Sie nicht nur vor der Kamera und in der Küche top – wo helfen Sie als Vater mit?

„Beim Stillen kann ich naturgemäß nicht helfend einschreiten, aber Windeln wechseln ist für mich überhaupt kein Thema. Ich habe festgestellt, ich habe eine sehr beruhigende Stimme. Wenn es darum geht, dass Hedda beruhigt werden soll oder nicht einschlafen kann, dann komme ich zum Einsatz.“

 

Was unterscheidet für Sie das Vatersein heute von früher? Hatten Sie diese beruhigende Stimme auch schon beim ersten Kind?

„Nein, ich bin ganz jung zum ersten Mal Vater geworden und da war ich im Prinzip selber noch ein Kind. Jetzt habe ich gemerkt, je älter ich als Vater werde, umso mehr denke ich nach und habe Sorge, ob das alles gut klappt – solche Gedanken habe ich als junger Vater nie gehabt.“

 

Was war für Sie die gravierendste Veränderung durch Ihren letzten runden Geburtstag?

„Ich habe ein wunderbares Fest gehabt. Ich habe das Gefühl, ich bin altersmäßig schon leicht an gezählt, man ist nicht mehr so knackig, wie mit 20. Ich weiß, alle Übungen kann man nicht mehr mitmachen, aber ich feiere meine Geburtstage immer noch gerne und vom Trauermarsch bin ich noch meilenweit entfernt.“

 

Wofür muss einmal wieder Zeit sein?

„Jetzt muss Zeit für Familie sein. Das nächste, was ich machen werde, ich habe meinem Sohn versprochen, sein ferngesteuertes Spielzeugauto zu reparieren. Danach geht es um den Experimentierkasten, Triops Giganten – Die Geschichte der Eindrücke der Riesen-Urzeit-Krebse‘. Wir müssen unbedingt das kleine Aquarium aufbauen und darin kleine Riesen-Urzeitkrebse züchten. Dafür muss Zeit als nächstes sein!

 

So etwas können Sie auch alles?

„Naja, ich sage mal, man lernt mit jedem Kind etwas dazu.“

 

Text: Wolfgang Wittenburg / T&T

Foto: Thomas Lueders / T&T